{"id":532,"date":"2014-05-03T23:15:46","date_gmt":"2014-05-03T21:15:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.krombusch.de\/?p=532"},"modified":"2021-11-01T12:36:52","modified_gmt":"2021-11-01T11:36:52","slug":"makerspace-in-der-stbib-koeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.krombusch.de\/?p=532","title":{"rendered":"Makerspace in der StBib K\u00f6ln"},"content":{"rendered":"<p>Makerspace in der StBib K\u00f6ln<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-535 size-medium\" src=\"https:\/\/www.krombusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/makerspace-278x300.png\" alt=\"makerspace\" width=\"278\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.krombusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/makerspace-278x300.png 278w, https:\/\/www.krombusch.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/makerspace.png 449w\" sizes=\"auto, (max-width: 278px) 100vw, 278px\" \/>Gibt es an K\u00f6ln etwas zu bem\u00e4ngeln? Naja, vielleicht die Nachkriegsarchitektur, die sich stets schamhaft hinter l\u00e4rmenden Baustellen versteckt. Die innerst\u00e4dtische Sauberkeit, deren Standard sich seit dem Mittelalter zumindest nicht deutlich verschlechtert hat? Und am Ufer des gro\u00dfen Flusses w\u00fcrde mancher statt Diesel gerne mehr Natur riechen.<br \/>\nEine positive Ufer- bzw. Randerscheinung ist die Zentralbibliothek, kurz StBib. Es gibt auf mehreren Etagen nicht nur alles Medienm\u00f6gliche auszuleihen, sondern auch interessante Lesungen, Ausstellungen oder eben auch (technische) Workshops.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nDas Konzept nennen sie \u00bbMakerspace\u00ab, was sich im Gegensatz zu den bsp. aus dem CCC-Umfeld bekannten \u00bbHackerspaces\u00ab als etwas weniger nerdig geriert. Prinzipiell geht es dabei um die Schaffung bzw. Bereitstellung kreativer R\u00e4ume, in denen sich Menschen wie du und ich zum Basteln treffen. Hier ist der Wortsinn wieder weiter gefasst. Die Stbib selbst nennt es in <a title=\"Blog der Zentralbibliothek K\u00f6ln\" href=\"http:\/\/stadtbibliothekkoeln.wordpress.com\/makerspace\/\">ihrem Blog<\/a> einen \u00bb&#8230; offenen Raum f\u00fcr neue Ideen, Potenziale und Do-it-yourself-Projekte.\u00ab Bei denen der Spa\u00df an der Sache vor der Vermittlung von Wissen steht.<br \/>\nAber wer kann das zum Spa\u00df notwendige Wissen bei- bzw. antragen? Hier kommt die zweite S\u00e4ule zum Vorschein, n\u00e4mlich die Forderung, dass die B\u00fcrger selbst zum Vermittler ihres Wissens und die Stbib quasi zum Mittler oder Provider werden. <a href=\"http:\/\/www.stadt-koeln.de\/leben-in-koeln\/stadtbibliothek\/bibliotheken-archive\/konzept\">http:\/\/www.stadt-koeln.de\/leben-in-koeln\/stadtbibliothek\/bibliotheken-archive\/konzept<\/a><\/p>\n<p>Da ich sowieso samstags von ca. 12 bis 15 Uhr (die Bibliothek schlie\u00dft rechtzeitig vor Beginn der\u00a0 Bundesliga) in den Buchregalen Unordnung zu mache pflege, habe ich heute einmal an einem Makerspace-Workshop teilgenommen. Nach der Pr\u00e4misse \u00bboffener Zugang f\u00fcr alle\u00ab wurde nicht einmal nach meinem Bibliotheksausweis gefragt.<br \/>\nDas Thema \u00bbiMovie\u00ab stand schon lange auf meiner Liste, da ich Profi-Videoschnittsoftware aufgrund ihrer Komplexit\u00e4t weder verstehe noch f\u00fcr meine Ambitionen ben\u00f6tige. (Auch zum Produzieren von Radiobeitr\u00e4gen reicht mir Audacity.)<br \/>\nMit neun Teilnehmern hatten wir eine entspannte Runde. Bei den vier Dozenten handelte es sich um Zehntkl\u00e4ssler der Kaiserin-Augusta-Schule. Moment! 16-j\u00e4hrige wollen einem doppelt so alten Nerd was von Software erz\u00e4hlen? Der in ihrem Alter schon an einem gebrauchten Homecomputer gesessen hat, dessen Anschaffungskosten die ihrer nagelneuen iPads um das Doppelte \u00fcberstiegen?<br \/>\nGenau, denn die Jungs kommen aus der Praxis, wenn es um Arbeiten am Tablet geht. Und Praxis schl\u00e4gt Theorie wie Schere Papier.<br \/>\nUnd es ging um iPads. Welche die Zentralbibliothek in ihrer Mittler-Rolle bereitstellte und mit denen wir in Gruppen um den Neumarkt gelaufen sind, den sch\u00f6nen Maitag filmisch eingefangen und Interviews gef\u00fchrt haben. Alles mit dem n\u00f6tigen Zeit- aber ohne den unn\u00f6tigen Leistungsdruck.<br \/>\nBeim an- und abschlie\u00dfenden Produzieren unserer Film(chen) hat sich f\u00fcr mich gezeigt: Mit einer iMovie-Software auf dem iPad ist man naturgegeben nicht nur auf seine Finger reduziert. Diese Apps k\u00f6nnen einfach weniger als ihre Desktop-Pendants. Oder anders: Diese Apps k\u00f6nnen nur das Wesentliche (These!). Und lenken nicht von der Grundvoraussetzung ab: Erst einmal eine Idee zu haben, einen Plan aufzustellen, eine Handlung zu spinnen.<br \/>\nDas angefallene Rohmaterial brachten dann die iPads in Form. An den paar wenigen Stellen, wo iMovie nicht mehr laienverst\u00e4ndlich war, haben die Sch\u00fcler ausgeholfen. Und zwar nach dem einfachen Lego-Prinzip: Wenn es keinen Button f\u00fcr dein gew\u00fcnschtes C gibt, dann kombiniere A und B.\u00a0 Kein schlechter Ansatz f\u00fcr den Unterricht \ud83d\ude42<br \/>\n<a title=\"Blog der Schule\" href=\"http:\/\/ipadkas.wordpress.com\/\">http:\/\/ipadkas.wordpress.com\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Makerspace in der StBib K\u00f6ln Gibt es an K\u00f6ln etwas zu bem\u00e4ngeln? 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